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15 September 2017

LOOK THROUGH MY PHONE // LOLLAPALOOZA BERLIN

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Stress, Stress und nochmal Stress - das waren die ersten Gefühle, die das Lollapalooza in mir hervorriefen. Nach unserer zweistündigen Zugreise nach Berlin machten wir uns gleich auf zum Festivalgelände... Jedenfalls wollten wir das. Und dreieinhalb Stunden später haben wir das auch geschafft.
Ich habe mir dadurch keinesfalls die Stimmung vermiesen lassen, doch die Organisation am ersten von zwei Tagen war wirklich katastrophal. Zunächst standen wir mit tausenden anderen Besuchern seeeehr, seeehr lange in einer Warteschlange zum Shuttle-Bus. Und bei der hohen Besucherzahl dürfte man eigentlich erwarten, dass es davon sehr viele gibt. Doch zwischen zwei Bussen lagen bis zu 20 Minuten Wartezeit...

Aber nun gut, als wir endlich angekommen sind, war ich ziemlich überwältigt von dem großen Festival-Gelände und den vielen Menschen. Neben Ständen für Essen und Trinken gab es auch ein Riesenrad, verkleidete Menschen und Tänzer, einen Kinderbereich, und und und. Da ich noch nie auf einem Festival dieser Größe war, war ich sehr beeindruckt. Doch auch hier hat die Organisation etwas versagt: Wenn ich 30 Minuten anstehe, um auf eine Toilette gehen zu können, läuft irgendetwas schief.
Die Toilettenschlange...

Doch trotz der langen Wartezeiten und der eigentlich unverschämt hohen Preise hatte ich wirklich meinen Spaß - spätestens, als am Abend mein erstes Highlight Mumford & Sons auftrat. Während auf der Bühne nebenan Marteria noch von lila Wolken sang, fanden wir uns in der Dämmerung zwischen tausenden anderen Leuten vor der Bühne ein. Und dann erklangen die ersten Töne...
Ich mochte die Band ja schon vorher sehr, aber live waren sie wirklich der absolute Wahnsinn. Man merkt diesen Menschen wirklich an, dass sie absolute Vollblut-Musiker sind und in dem, was sie tun, so richtig aufgehen. Und das ist wirklich, wirklich toll zu beobachten.
Kombiniert mit dem Ambiente unter dem Sternenhimmel war dieses zweistündige Konzert wirklich etwas ganz Besonderes.
Falls ihr Mumford & Sons noch nicht kennt, kann ich euch nur empfehlen, mal reinzuhören - mein persönliches Lieblingslied ist White Blank Page.
Über die Rückreise am Samstag kann ich nur sagen: sie verlief ähnlich katastrophal wie die Hinreise.

AnnenMayKantereit
Aber alles anders am Sonntag, anscheinend haben die Veranstalter ihren Fehler bemerkt und so waren wir bereits nach kurzer Zeit auf dem Gelände. Zum Glück, denn ich hatte schon Angst, dass ich den Hauptgrund verpasse, für den ich hergekommen bin: AnnenMayKantereit! Und WOOOAAAHH (sorry), sie sind einfach nur der Wahnsinn! Man hat richtig gemerkt, wie jeder, der sie nicht kannte, kurz geschluckt hat als Henning May angefangen hat zu singen (oder eher zu röhren). Ich war so begeistert, dass ich teilweise wirklich Tränen in den Augen hatte, vor allem bei meinen Favoriten Pocahontas (wer liebt es nicht) und Barfuß am Klavier.
Richtig schön war außerdem zu beobachten, wie die Band selbst ein wenig aufgeregt war, denn das war nach eigener Aussage das größte Konzert, das sie je gespielt haben. Und dass man Henning May die Nervosität angemerkt hat, hat ihn in meinen Augen nochmal viel sympathischer gemacht.
Für mich ist klar, dass ich meine aktuelle Lieblingsband auf jeden Fall nochmal live sehen werde!

Außerdem trat Cro auf, dessen Musik ich auch sehr, sehr gerne höre. Aber um ehrlich zu sein, fand ich seinen Auftritt eher so "mittel". Deswegen war ich froh, dass ich ihn letzten Dezember schon einmal auf einem kleineren Konzert unplugged gesehen habe, wo ich ihn so gut fand wie erwartet. Trotzdem mag ich ihn nach diesem Auftritt jetzt nicht weniger, hehe.

Auch wenn das alles nur Handyfotos sind, hoffe ich, dass ich euch ungefähr vermitteln konnte, wie das Lollapalooza war: bis auf die Organisation super! Es waren noch viel mehr tolle Bands und Sänger dort, aber das würde hier den Rahmen sprengen, haha.

09 August 2014

#11 DU BIST SO WUNDERBAR, BERLIN

2 Kommentare
Fernsehturm Berlin Berlin Sonnenuntergang über Berlin Reichstag in Berlin Fernsehturm Berlin Vor zwei Wochen war ich für zwei Tage in Berlin und ich stelle jedes mal wieder fest, wie sehr ich diese Stadt liebe! Gerade weil ich in einer ziemlich kleinen Stadt lebe finde ich dieses Großstadtfeeling einfach nur so wunderschön, und ich weiß nicht wieso, aber mit Berlin ist es immernoch mal anders als mit bspw. Hamburg oder München. Die Berliner sind irgendwie total entspannt und ich habe sie als sehr freundlich und offen kennengelernt.
Zuerst war der Plan, neben dem Shoppen das Brandenburger Tor zu besichtigen, allerdings entschieden wir uns schon als wir aus dem Hauptbahnhof kamen dafür, eine Stadtrundfahrt zu machen, was sich wirklich gelohnt hat (so sehr, dass wir am nächsten Tag gleich noch eine machten, nur mit anderer Route). Es ist so entspannt, sich einfach oben in einen Doppeldecker-Bus zu setzen, durch Berlin gefahren zu werden und dabei noch über Kopfhörer oder per Live-Kommentar mehr über die einzelnen Sehenswürdigkeiten zu erfahren. Kurz: Ich kann die Stadtrundfahrten nur weiterempfehlen!
Bis auf das Foto vom Reichstag sind alle Bilder auf der Dachterrasse des "Park Inn"-Hotels direkt auf dem Alexanderplatz entstanden. Dort kann jeder für - wenn ich mich richtig erinnere 3? :D- Euro hochfahren. Von da aus hat man wirklich einen wunderschönen Blick über Berlin, vor allem am Abend ist es richtig toll, dort zu sitzen. Allerdings hatte ich mein Stativ vergessen und habe mich noch nie so darüber geärgert wie dieses mal. Für das zweite Foto mit der Langzeitbelichtung konnte ich die Kamera noch notgedrungen auf dem Geländer ablegen, für mehr als 5 Sekunden hat das aber leider nicht funktioniert, sodass ich den Fernsehturm bei Nacht leider aus der Hand fotografieren musste - daraus folgte eine etwas schlechtere Bildqualität und dass man das Vorbeiziehen der Wolken nicht so schön sehen kann (siehe letztes Bild). Trotzdem finde ich die Fotos schön, was meint ihr? Und wie gefällt euch Berlin?