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10 Dezember 2017

IT'S THAT TIME OF THE YEAR AGAIN

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 Es ist Sonntagnachmittag, der zweite Advent in diesem Jahr. Und es passiert das, was seit Jahren in der Vorweihnachtszeit viel zu selten geschehen ist: es schneit. Und schneit und schneit und schneit... Und das nicht zum ersten mal in den letzten zwei Wochen. Und ich mache eigentlich seit einer Stunde nichts anderes, als am Fenster zu sitzen, die Flocken zu beobachten und ein wenig Weihnachtsmusik zu hören. From now on your troubles will be miles away, wie es in "Have Yourself A Merry Little Christmas" heißt, trifft gerade wunderbar zu. Die Gedanken aus den letzten Wochen, beispielsweise wie es nun mit mir weitergeht nach der Schule, Arbeit, Studium, etc., sind irgendwie gerade ganz weit weg...
Und seit ich kein Kind mehr bin, und nach und nach natürlich auch der Glaube an den Weihnachtsmann irgendwann der Realität gewichen ist, habe ich immer wieder auf Momente gewartet, in denen ich den Zauber von Weihnachten wieder richtig spüre. Wie als Kind, als alles magisch und geheimnisvoll war. Natürlich ist Weihnachten für mich nach wie vor irgendwie magisch, nur auf eine andere Weise. Und gerade in diesem Moment war es das ganz besonders. :)

Das mag alles unheimlich kitschig klingen, aber ihr müsst wissen, was Weihnachten angeht kann es für mich gar nicht kitschig genug sein. Ich liebe diese Zeit des Jahres, die Lichterketten überall, jeden noch so glitzernden und funkelnden Weihnachtsschmuck, die Kerzen, den Duft von Plätzchen und heißem Tee und ganz einfach die gemütliche Stimmung. Und gerade jetzt merke ich, wie ich trotz meiner inzwischen 18 1/2 Jahre auf der Welt immernoch Kind geblieben bin. Ich bestehe nach wie vor auf einen Adventskalender und die Weihnachtstraditionen, die schon bestehen, seit ich denken kann. Und heute habe ich mir zur Feier des zweiten Advents den Weihnachtsfilm von Pettersson und Findus angeguckt, welche ich schon als Kind geliebt habe. (An dieser Stelle müsst ihr euch das Herzchenaugen-Emoji vorstellen)

Ich liebe Weihnachten einfach. Und heute war ein ganz besonders schöner Tag in der diesjährigen Vorweihnachtszeit. ♥

16 Oktober 2017

GOLDENER HERBST

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Autumn Autumn Autumn Autumn
AutumnAutumn

Und gerade als wir dachten, der Sommer wäre endgültig vorbei, wurden es plötzlich nochmal über 20°... und das im Oktober. Da hab ich mich natürlich gefreut wie ein Honigkuchenpferd und habe mich zu einem Spaziergang hinreißen lassen - was ich in letzter Zeit erstaunlich oft tue! Jedenfalls habe ich auch einmal meine Kamera mitgenommen und ein paar Dinge festgehalten. Endlich fotografiere ich wieder mehr, yay. :D
Unter der Woche habe ich dafür nur im Moment nicht so viel Zeit, da ich gerade ein Praktikum mache und acht Stunden am Tag arbeite. Aber es macht mir wirklich großen Spaß und daher vergeht die Zeit wie im Flug, und das, obwohl ich noch nie acht Stunden am Stück gearbeitet habe. Und es ist schon ziemlich geil, nicht jeden Nachmittag an Hausaufgaben zu sitzen (okay, die habe ich sowieso eher sporadisch erledigt) oder lernen zu müssen. Sicher, das kommt alles wieder, aber zurzeit genieße ich meine schul- und noch unifreie Zeit in vollen Zügen. :D

19 September 2017

MEOW

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cutie cutie cutie Ich habe auf meinem Flickr-Account noch diese Fotos meiner süßen Leni gefunden, die ich euch noch nie auf meinem Blog gezeigt habe - also wird es höchste Zeit!
Wie ich gerade sehe, sind diese Fotos sogar schon über ein Jahr alt und sie ist seitdem auch noch einmal ein Stückchen größer geworden, aber sie ist immernoch mindestens genauso süß. Sie ist total fotogen, oder? Katzen sind einfach meine große Liebe, haha.

Ich habe außerdem die neue Seite "Places" eingerichtet, die ihr ab jetzt oben im Menü abrufen könnt - schaut doch mal vorbei!

17 September 2017

VON GHETTOS UND DUB CLUBS IN KINGSTON

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Jamaica 17 Jamaica 17 - Kingston Jamaica 17 - Kingston




Jamaica 17 - Kingston Jamaica 17 - Kingston

Von den Blue Mountains fuhren wir langsam auf die Hauptstadt Jamaikas zu - Kingston.
Diese Stadt, im Tal der Berge und am Meer, sah schon von oben echt beeindruckend aus. Aber Kingston ist keine typische Hauptstadt, in der man Sightseeing betreibt und shoppen geht. Hier treffen arm und reich aufeinander, die Kriminalität ist sehr hoch und es gibt Ecken, die man alleine und vor allem nachts einfach nicht betreten sollte. Als wir einmal in den Ghettos ausstiegen, um in ein Bob Marley-Haus zu gehen, hatte ich schon ein sehr mulmiges Gefühl im Bauch. Aber geführt von unserem Tourguide, der seit 40 Jahren auf Jamaika lebt, habe ich mich wenigstens ein bisschen sicherer gefühlt.
Als wir gerade in die Slums hineinfuhren, fand dort gerade eine Beerdigung statt. Nicht so schön anzusehen, möchte man meinen. Trauernde, schwarz gekleidete Menschen tragen nun wirklich nicht zur guten Laune bei. Aber so, wie wir hier eine Beerdigung kennen, war es nicht.
Bunt gekleidete, singende und trommelnde Menschen veranstalteten eine Art Umzug, den man niemals mit einer Beerdigung in Verbindung bringen würde - doch vorne wurde der Sarg getragen. Man kann sagen, dass es geschmacklos ist, aber trotzdem fand ich, dass es eine schöne Art war, das Leben des Verstorbenen zu feiern. Auch, wenn es für uns befremdlich scheint.
Die Lichter von Kingston - leider nur ein Handyfoto
Die Fahrt durch die Ghettos war sehr eindrücklich - die Häuser bestanden teilweise nur aus zusammengezimmertem Wellblech, die Bewohner versuchen mit Mühe und Not am Straßenrand etwas zu verkaufen (das sieht man in Jamaika allerdings überall).  Aus Respekt vor den dort Lebenden habe ich keine Fotos gemacht, denn die Menschen wollen meist weder begafft noch fotografiert werden.

Doch was die Leute in diesem Land und in dieser Stadt verbindet ist die Musik. Und so machten wir uns auch an einem Abend zu einem Dub Club in den Bergen mit einem atemberaubenden Blick auf das Lichtermeer von Kingston. Das war wirklich eine einmalige Erfahrung ... Die entspannten Menschen, gepaart mit der für mich fremden, aber total schönen Musik und dem Blick auf die Stadt war es wirklich ein Erlebnis, das ich wohl für immer in Erinnerung behalten werde. Dort waren zwar neben den Einheimischen viele Touristen, aber als Ausgleich besuchten wir noch einmal einen richtigen Reggae Club in Montego Bay - versteckt mitten in den Ghettos, wo wir wirklich die einzigen Touristen waren. Auch wenn es mir dort anfangs sehr unheimlich war, war es nochmal ein wenig authentischer als im Kingston Dub Club. Und unser Tourguide, der natürlich überall mit dabei war, nahm mir auch meine Angst, denn er geht dort seit 35 Jahren regemäßig hin.

Wie ihr seht, war immer ein Guide dabei, der sich im ganzen Land auskennt und dort seit vielen Jahren lebt. Das ist bei Reisen dieser Art auch enorm wichtig! Denn Jamaika ist nicht nur Strand, Kokosnüsse, Rum und Reggae. Es ist auch Kriminalität und Armut. Und um hauptsächlich diese schönen Seiten zu sehen und eine gefahrlose Reise zu verbringen, sollte man sich in die Hände derer begeben, die sich auskennen.

Für einen ausführlicheren Bericht über Jamaika und mehr Fotos klickt einfach hier! :)

15 September 2017

LOOK THROUGH MY PHONE // LOLLAPALOOZA BERLIN

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Stress, Stress und nochmal Stress - das waren die ersten Gefühle, die das Lollapalooza in mir hervorriefen. Nach unserer zweistündigen Zugreise nach Berlin machten wir uns gleich auf zum Festivalgelände... Jedenfalls wollten wir das. Und dreieinhalb Stunden später haben wir das auch geschafft.
Ich habe mir dadurch keinesfalls die Stimmung vermiesen lassen, doch die Organisation am ersten von zwei Tagen war wirklich katastrophal. Zunächst standen wir mit tausenden anderen Besuchern seeeehr, seeehr lange in einer Warteschlange zum Shuttle-Bus. Und bei der hohen Besucherzahl dürfte man eigentlich erwarten, dass es davon sehr viele gibt. Doch zwischen zwei Bussen lagen bis zu 20 Minuten Wartezeit...

Aber nun gut, als wir endlich angekommen sind, war ich ziemlich überwältigt von dem großen Festival-Gelände und den vielen Menschen. Neben Ständen für Essen und Trinken gab es auch ein Riesenrad, verkleidete Menschen und Tänzer, einen Kinderbereich, und und und. Da ich noch nie auf einem Festival dieser Größe war, war ich sehr beeindruckt. Doch auch hier hat die Organisation etwas versagt: Wenn ich 30 Minuten anstehe, um auf eine Toilette gehen zu können, läuft irgendetwas schief.
Die Toilettenschlange...

Doch trotz der langen Wartezeiten und der eigentlich unverschämt hohen Preise hatte ich wirklich meinen Spaß - spätestens, als am Abend mein erstes Highlight Mumford & Sons auftrat. Während auf der Bühne nebenan Marteria noch von lila Wolken sang, fanden wir uns in der Dämmerung zwischen tausenden anderen Leuten vor der Bühne ein. Und dann erklangen die ersten Töne...
Ich mochte die Band ja schon vorher sehr, aber live waren sie wirklich der absolute Wahnsinn. Man merkt diesen Menschen wirklich an, dass sie absolute Vollblut-Musiker sind und in dem, was sie tun, so richtig aufgehen. Und das ist wirklich, wirklich toll zu beobachten.
Kombiniert mit dem Ambiente unter dem Sternenhimmel war dieses zweistündige Konzert wirklich etwas ganz Besonderes.
Falls ihr Mumford & Sons noch nicht kennt, kann ich euch nur empfehlen, mal reinzuhören - mein persönliches Lieblingslied ist White Blank Page.
Über die Rückreise am Samstag kann ich nur sagen: sie verlief ähnlich katastrophal wie die Hinreise.

AnnenMayKantereit
Aber alles anders am Sonntag, anscheinend haben die Veranstalter ihren Fehler bemerkt und so waren wir bereits nach kurzer Zeit auf dem Gelände. Zum Glück, denn ich hatte schon Angst, dass ich den Hauptgrund verpasse, für den ich hergekommen bin: AnnenMayKantereit! Und WOOOAAAHH (sorry), sie sind einfach nur der Wahnsinn! Man hat richtig gemerkt, wie jeder, der sie nicht kannte, kurz geschluckt hat als Henning May angefangen hat zu singen (oder eher zu röhren). Ich war so begeistert, dass ich teilweise wirklich Tränen in den Augen hatte, vor allem bei meinen Favoriten Pocahontas (wer liebt es nicht) und Barfuß am Klavier.
Richtig schön war außerdem zu beobachten, wie die Band selbst ein wenig aufgeregt war, denn das war nach eigener Aussage das größte Konzert, das sie je gespielt haben. Und dass man Henning May die Nervosität angemerkt hat, hat ihn in meinen Augen nochmal viel sympathischer gemacht.
Für mich ist klar, dass ich meine aktuelle Lieblingsband auf jeden Fall nochmal live sehen werde!

Außerdem trat Cro auf, dessen Musik ich auch sehr, sehr gerne höre. Aber um ehrlich zu sein, fand ich seinen Auftritt eher so "mittel". Deswegen war ich froh, dass ich ihn letzten Dezember schon einmal auf einem kleineren Konzert unplugged gesehen habe, wo ich ihn so gut fand wie erwartet. Trotzdem mag ich ihn nach diesem Auftritt jetzt nicht weniger, hehe.

Auch wenn das alles nur Handyfotos sind, hoffe ich, dass ich euch ungefähr vermitteln konnte, wie das Lollapalooza war: bis auf die Organisation super! Es waren noch viel mehr tolle Bands und Sänger dort, aber das würde hier den Rahmen sprengen, haha.